VISA oder Mastercard? Was ist besser?

Kreditkarte ist gleich Kreditkarte. Oder doch nicht? Visa-Karte oder Mastercard sind beide gleichermaßen akzeptiert weltweit. Sieht man jedoch genauer hin, gibt es durchaus Unterschiede, was die wohl bekanntesten Plastikkarten zum bargeldlosen Bezahlen betrifft.

Mastercard und die Kreditkarte von Visa funktionieren letztlich fast identisch. Im normalen Gebrauch für die Privatkunden macht es kaum einen Unterschied, für welche Variante man sich entscheidet.

Übrigens besitzt mehr als ein Drittel aller Deutschen eine Kreditkarte. Gemeinsam mit Diners und American Express teilen sich VISA und Mastercard den kompletten deutschen Kreditkartenmarkt.

VISA vs. Mastercard: Unterschiede und Gemeinsamkeiten


Bargeldloses Bezahlen weltweit, Geld abheben oder onlineshopping ist bei beiden Kreditkarten Standard. Auch die Near Field Communication (NFC), mit der man kontaktlos via Funktechnik bezahlen kann bieten beide Betreiber an. Und auch Sicherheit im Online-Bereich ist bei beiden Systemen gleichermaßen geboten. 3D-Secure ist hierfür nur ein Beispielen. Verliert man seine Visa- oder Mastercard, ist die Sperrung derselben über die einheitliche Notfallnummer 116 116 möglich.

Die Standardfunktionen sind es daher sicherlich nicht, die den Ausschlag dafür geben, für welche Kreditkarte man sich am Ende entscheidet. Viel wichtiger ist, sich zu überlegen, wie häufig und für welche Leistungen man die Kreditkarte überhaupt braucht.

Kreditkarte Hand
  • Ist ein weltweites Bargeld abheben möglicherweise in Fremdwährung wichtig?
  • Soll eher bezahlt oder eher Geld abgehoben werden?
  • Ist die Kreditkarte generell als Zahlungsmittel vorgesehen und im Dauerbetrieb oder ist es vielmehr so, dass man sie vorwiegend für die Auslandsreisen nutzen möchte?
  • Wie häufig kommen Auslandsreisen dann überhaupt vor?

Diese für jeden Nutzer ganz individuellen Fragen muss letztlich jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Denn nur der Verbraucher selbst weiß, was er wirklich vorhat. Im nächsten Schritt heißt es dann zu überlegen, von welcher Bank man die Kreditkarte bezieht. Denn hier gibt es durchaus einige durchaus namhafte und renommierte Banken, die Kreditkarten kostenlos anbieten. Dazu zählen z.B. die Ing-Diba, die Santander, die Barclaybank mit der Students Card und die DKB-Bank mit Ihrer Visa Card. Für den normalen Gebrauch im herkömmlichen Umfang sind diese Kreditkarten in der Regel ausreichend.

Die Marktführerschaft gehört VISA


visa logo

Faktisch ist es so, dass Visa und Mastercard den Kreditkartenmarkt beherrschen. Denn auf den meisten Kreditkarten findet man eines der beiden Logos. Da die Nutzung aus technischen Gesichtspunkten und von der Handhabung nahezu identisch ist findet man Unterschiede vor allem in den Feinheiten – den Konditionen. Und hier muss man schlicht sagen: die variieren teilweise ganz erheblich. Den die Banken bestimmen, mit welchen Kreditkartenanbietern sie zusammenarbeiten. Und auch die Leistungen werden individuell festgelegt. Demgegenüber stehen Kreditkartenanbieter wie American Express Gold oder Diners Club, die auch als Anbieter selbst Kreditkarten ausgeben.

Den richtigen Kreditkartentyp auswählen

Prinzipiell gibt es drei grundlegende Kategorien:

Kreditkarte Flexibilität
  • die kostenlose Kreditkarte
  • die Prepaid-Kreditkarte und die
  • Gold- und Platinkarten

Während man bei kostenlosen Kreditkarten keine Jahresgebühr bezahlt, lohnt sich bei den Dienstleistungen durchaus ein Blick ins Kleingedruckte. Denn hier variieren die Gebühren z.B. für Bezahlen, Geld Abheben und Auslandstransaktionen zwischen Banken und Anbietern ganz erheblich. Wer eine Prepaid-Kreditkarte nutzt, der weiß, dass erst Geld auf die Karte geladen sein muss, damit man es abheben kann. Diese Karten sind häufig teuer und auch die Gebührensätze eher verwirrend. Diese Art der Kreditkarte ist daher nicht unbedingt empfehlenswerte, wenn man die Abwägung auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten macht. Die Gold- oder Platinkarten bieten in der Regel spezielle Zusatzleistungen wie z.B. Rabattsysteme, Zugang zu speziellen privilegierten Reise-Lounges bei Bahn und am Flughafen sowie einen bevorzugten Kundenservice an.

So spart man Kosten!


Kreditkarte Bonus

Da weder Visa noch Mastercard Kreditkarten direkt an die Privatkunden ausgeben, bleibt hier also nur der Weg über eine Bank. Abwägen und vergleichen mit den Wunschleistungen, die man für sich selbst benötigt, ist daher unerlässlich. Auf diese Weise kann man als Verbraucher einiges an Kosten einsparen. Die Anzahl der Akzeptanzstellen, wo man Visa- bzw. Mastercard nutzen kann, ist mit 40 Millionen zu 36 Millionen zugunsten von VISA. Möglicherweise kann es dennoch sinnvoll sein, beide Kreditkarten in der kostenlosen Variante zu haben.Denn: je nach Region, in die man Reisen möchte, kann es hier durchaus deutliche Unterschiede geben, wie gut das Akzeptanzstellen-Netz dort gestaltet ist.

Kartennummer einer Kreditkarte


Die Kartennummer der Kreditkarte ist nach klaren Vorgaben aufgebaut. Die Identifikationsnummer ist bei VISA und Mastercard 16 Ziffern lang und auf der Vorderseite sichtbar. Die ersten sechs Ziffern sind der sog. BIN-Code. Die Zahlen 1 bis 4 bilden die Kreditkartengesellschaft ab, die Zahl f zeigt an welche Kreditkartenart es ist und die Zahl 6 ist Indikator dafür, ob es sich um eine Firmen-, Partner oder Zweitkarte handelt. Die übrigen 10 Ziffern der Kartennummer bilden die Kontonummer ab, wobei die letzten beiden Zahlen die sog. Prüfziffern sind.

Anbieter Empfehlungen


Kreditkarte ja

Wer eine kostenlose Kreditkarte sucht, der schaut sich am besten diesen Artikel an. Hier listen wir Ihnen die besten und einfachsten Kreditkarten auf, die für Sie individuell passen könnte.

 

 

Menschen mit schlechter Schufa landen eher bei einer wirtschaftlich nicht ganz optimalen Prepaid-Kreditkarte. Der klare Blick des Verbrauchers muss daher in Richtung der Gebühren für Transaktionen gehen. Hier muss abgewogen werden, ob man eher Bargeld an beliebigen Geldautomaten abhebt, ob man die Kreditkarte innerhalb Deutschlands oder weltweit nutzen möchte.

Ein weiterer Gebührenpunkt kann z.B. die Ratenzahlung offener Beträge sein, die in vielen Fällen mit sehr hohen Zinsen belastet werden. Übrigens: Im Ranking der Kreditkartenanbieter ist MasterCard hinter VISA weltweit die Nummer zwei bei den Kreditkartengesellschaften.

Fazit – Mastercard oder VISA?


Kreditkarte vorne hinten

Beide Kreditkartenanbieter haben ein gutes Produkt, das gleichermaßen eingesetzt werden kann. Eine generelle Empfehlung für den einen oder anderen Anbieter zu treffen ist unmöglich.

 

 

Denn: die Individualität von uns Menschen, unseren Wünschen, Zielen und unserem Nutzerverhalten sorgt in gehörigem Maß dafür, dass eine Generalaussage für den einen sehr gut passt während der andere deutlich zu viel bezahlt.

Daher: im Vorfeld genau überlegen wofür die Kreditkarte gebraucht wird. Wird sie häufig eingesetzt kann eine Gold- oder Platinkarte durchaus sinnvoll sein, um z.B. über die Zusatzangebote die vermeintlichen Mehrausgaben wieder aufzufangen.

Das müssen Sie wissen!

Ob man sich nun für VISA oder Mastercard entscheidet hängt von der Struktur der Akzeptanzstellen ab, die man im Auge halten sollte, wenn man sich für eines der beiden Kartenmodelle entscheidet. Die optimale Lösung wäre daher wohl eine kostenlose Kreditkarte, für die keine Jahresgebühr anfällt.

Nutzt man die Karte nicht, entstehen keine Kosten. Aber man hat die Möglichkeit, spontan die Entscheidung für die eine oder die andere Karte zu treffen, und so eine noch bessere Abdeckung zu erreichen, was die Anzahl der Akzeptanzstellen betrifft.

Kreditkarte Schnell

Bei beiden Marktführern gibt es auch eine Business-Kreditkarte. Diese ist abgestuft auf kleinere Firmen, Mittelständler, Großkonzerne aber auch international tätige Unternehmen. Je nach Art der Transaktionen gibt es auch hier Abstufungen und preisliche Unterschiede. Ein großes Plus der Kreditkarte für Firmen kann die Abrechnung von Finanzposten sein, die man so über die Kreditkartenabrechnung erhält und entsprechend so einbuchen kann, wie man es in der Firmenbuchhaltung strukturiert hat. Im Controlling hat man durch die bereits vorsortierten Ausgaben eine Vereinfachung.

Die Kreditkarten selbst sind bei allen Anbietern identisch aufgebaut:

  • Kreditkartennummer
  • Karteninhaber
  • der BIN-Code (die ersten sechs Ziffern der Kartennummer)
  • das Verfallsdatum, die Kartenprüfnummer und
  • die Unterschrift

bilden die wichtigsten Bestandteile der Kreditkarte.

Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC 3.0 BY

Written by ATKearney

Warum kümmert sich eine Unternehmensberatung um das Thema Familie? Weil ohne einen stabilen gesellschaftlichen Kern Zusammenhalt und Wohlstand bedroht sind. Bislang übernahm die Kleinfamilie diese Rolle. Doch neue Formen des Zusammenlebens entstehen. A.T. Kearney leistet deshalb einen Beitrag zur Neu-Erfindung der Familie.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Loading…

0

Comments

0 comments

Barclaycard

Barclaycard for Students – Erfahrungen und mehr

Virtuelle Kreditkarte

Virtuelle Kreditkarten: Der ultimative Guide mit Testsieger